Technische Dokumentation
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Die Feuersteinfelder - Relikte der Eiszeit unter Naturschutz

Die Feuersteinfelder in der „Schmalen Heide“ auf der Ostseeinsel Rügen sollte sich kein Gast in den Ferienwohnungen im Dünenpark Binz entgehen lassen. Nahe dem Ostseebad Binz liegt das jahrtausendealte Areal zwischen Mukran und Prora. Vor über 4.000 Jahren trugen Sturmfluten eine große Anzahl an Feuersteinen, von den Kreideablagerungen der Halbinsel Jasmund, auf dieses 40 Hektar umfassende Gelände, nahe des Kleinen Jasmunder Boddens.  Das Areal der Feuersteinfelder wurde vor über 60 Jahren mit Kiefernbäumen bepflanzt und bietet heute einen erholsamen Landschaftsraum, der bereits 1935 zum Rügener Naturschutzgebiet erklärt wurde.

Auf den Feuersteinfeldern entwickelte sich eine üppige Vegetation, die den drei Kilometer langen, reizvollen Wanderweg durch das „Steinerne Meer“ säumt. Die mächtigen Feuersteinansammlungen, die bis zu 4 Meter hoch in Wällen auftreten, werden von nördlichem Streifenfarn, Sonnentau, Wollgras, Knabenkraut, Heidekraut und anderen geschützten Pflanzen durchzogen. Überreste der Kreideablagerungen von über 4.000 Jahren finden sich in den 14 Feuersteinfeldern der Insel Rügen. Rügens Feuersteinfelder haben einen ganz eigenen landschaftlichen Zauber und laden zu längeren Aufenthalten ein. Ein kleines Picknick und die Suche nach außergewöhnlichen Feuersteinen bedeuten viele Stunden Erholung inmitten schönster Natur.

Bei Anreise, z.B. von den Ferienwohnungen im Dünenpark, mit dem Auto, sollte der Parkplatz „Feuersteinfelder“ bei Neu Mukran angesteuert werden. Der zwei Kilometer lange Weg zu den eiszeitlichen Relikten des Naturdenkmals ist gut beschildert. Fahrradfahrer nutzen den gut ausgebauten Forstweg, der im Norden eines Verkehrsübungsplatzes als Abzweigung von der B 196 beginnt. Besucher des geologisch einzigartigen Areals, welche mit der Bahn anreisen, haben den Bahnhof Prora zum Ziel. Der Bahnhof liegt ca. 2,5 km südlich des Feuerstein-Areals auf der Insel Rügen.

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